Schwäbisch – ein Dialekt stiftet Identität
Hintergrund
Zeittafel
12. Jh. Mittelhochdeutsch als Fortsetzung der althochdeutschen Sprache
14. Jh. Trennung der alemannischen und schwäbischen Dialekte
1821 Anfänge der Dialektforschung durch den Oberpfälzer Johann Andreas Schmeller: „Die Mundarten Bayerns grammatisch dargestellt“
1830 Beginn der württembergischen Mundartforschung mit Ludwig Uhland als Professor für germanistische Mediävistik in Tübingen
1888 Georg Wenker wird bis zu seinem Tod 1911 Leiter des Forschungsinstituts für Deutsche Sprache an der Universität Marburg
1901-1936 Entstehung des Schwäbischen Wörterbuchs in 7 Bänden durch Adalbert v. Keller, Hermann Fischer und Wilhelm Pfleiderer
1926-1956 Entstehung des „Deutschen Sprachatlas“ in Marburg
1950er-2010 Arbeiten Arno Ruoffs im Kontext der „Tübinger Forschungsstelle Sprache in Südwestdeutschland“, Herausgeber der IDIOMATICA
2001 Gründung des Fördervereins „Schwäbischer Dialekt“ e.V.
2015-17 Entstehung des Sprachatlas Baden-Württemberg an der Universität Tübingen
B 7 Digitaler Sprachatlas Baden-Württemberg (H. Klausmann) |
- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -
Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de
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